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Austausche, Projekte, Kursfahrten


Schüleraustausch mit Dänemark


Das Schüleraustauschprogramm wird seit 2008 Jahren mit der Holbæk Lille Skole (Schule) aus der Stadt Holbæk (ca. 70 km westlich von Kopenhagen) durchgeführt.
Jedes Jahr im Mai besuchen mehr als 40 Schülerinnen und Schüler der Partnerschule die Stadt Essen um hier eine Woche in Gastfamilien zu wohnen und durch verschiedene Projekte Land und Leute in einem von Schwerindustrie und Bergbau geformten Ballungsgebiet kennenzulernen. Begleitet von 3-4 dänischen Lehrern treffen sie auf eine gut vorbereitete Bertha-Krupp-Schule, die mit Schülerinitiativen bei den Projekten hilft und neben Besichtigungsprogrammen auch ein Fest mit organisiert.
Durch die guten Kontakte beider Schulen und der Lehrkräfte untereinander hat sich eine Kultur der schnellen Absprachen und schlanken Organisation herausgebildet. Die Projektarbeiten leben von einer flexiblen Unterstützung, in der Terminabsprachen im Bedarfsfall reorganisiert werden müssen und gemeinsam mit Dänen und Deutschen eine Erweiterung/Veränderung des Einzelprojekts vorgenommen wird. So konnten immer wieder zusätzliche Ansprechpartner für die Projektgruppen mit Unterstützung der deutschen Schüler gefunden werden und unkompliziert auf neue Termine, Interviewpartner und –treffpunkte reagiert werden. Der Lernzuwachs für die deutschen Schüler, welche die Gruppen begleiten, ist dabei enorm, da sie in der Zeit für die Kleingruppe verantwortlich sind.
Im Oktober desselben Jahres fährt die Bertha-Krupp-Schule zum Gegenbesuch noch Holbæk, wo die Schüler auf eine von Landwirtschaft und vormals Fischfang geprägte Kleinstadt treffen. Sie werden dort herzlich in den Familien aufgenommen und in der Woche durch verschiedene Projekte und Touren (Kopenhagen, Roskilde) mit den Menschen und der Umgebung vertraut gemacht.
Beeindruckend für die Schüler ist der sehr herzliche, freundschaftliche Umgang über Ländergrenzen hinweg und die vielen Schritte aufeinander zu, um sich zu verstehen und intensiv kennen zu lernen.
Eine weiteres neues Erfahrungsfeld bildet das dänische Bildungssystem und die wahrgenommenen gesellschaftlichen Unterschiede beider Länder. Gesellschaftliche Zusammenhänge festzustellen und Bekanntes zu hinterfragen und neu zu verstehen ist eine weitere tragende Säule des Ausstauschs.
Angeregt durch viele freundschaftliche Kontakte in einer herzlichen Atmosphäre nimmt eine große Anzahl Schüler mit Freude ein weiteres Mal am Austausch teil.





Schüleraustausch mit Spanien


Seit 2009 hat die Bertha-Krupp-Realschule enge Beziehungen zum Colegio Santa Ana in Borja, ca 60 km westlich von Zaragoza im Norden Spaniens. Nach einer Phase des Kennenlernens und eines Email-Projektes zwischen SchülerInnen beider Schulen haben wir 2011 einen Schüleraustausch gestartet. Während unsere SchülerInnen in einer  von Industrie  stark geprägten  Region leben, kommen die spanischen SchülerInnen aus einem überwiegend landwirtschaftlich, besonders des Weinanbaus, geprägten Gebiet. Die Jugendlichen erleben dadurch nicht nur einen engen Kontakt mit einer neuen Kultur und Sprache, die sie sonst nur aus dem Unterricht kennen, sondern erhalten gleichzeitig einen Einblick in eine wirtschaftlich und kulturell völlig anders geprägte Lebensweise. Der Kontakt mit den anderen erweitert den eigenen Horizont und schärft ebenso den Blickwinkel auf das eigene Umfeld.

Neben dem gemeinsamen Schulbesuch  werden  während des jeweiligen Aufenthaltes ebenfalls verschiedene Aktivitäten organisiert, z.B. in Spanien Ausflüge nach Zaragoza oder Pamplona, gemeinsame Wanderungen, Besuche einer Bodega und eines Weinmuseums, in Deutschland Ausflüge nach Köln oder Aachen und Unternehmungen in der näheren Umgebung, Besuch der Zeche Zollverein, des Bergbaumuseums in Bochum, des Gasometers in Oberhausen etc.

In der Regel fahren 10-14 SchülerInnen im Februar nach Spanien und der Gegenbesuch der spanischen Gruppe findet kurz darauf vor den Osterferien statt.  Die große Gastfreundschaft der spanischen Familien und die überaus herzliche Aufnahme der deutschen Jugendlichen führen  bei diesen immer wieder zu einer großen Begeisterung, so dass bei teilnehmenden SchülerInnen ein großes Interesse an dem Land und seiner Kultur verbunden mit einer  enormen Leistungssteigerung im Unterricht zu vermerken sind.

Der Austausch richtet sich an SchülerInnen der Klassen 9 und 10, in Ausnahmefällen auch der 8. Klassen. Das Erlernen der spanischen Sprache ist nicht zwingend notwendig, da an der spanischen Partnerschule kein Deutsch unterrichtet wird, sondern das Hauptinteresse der spanischen Partner auf dem Kontakt mit einer anderen Kultur und der Verwendung der englischen Sprache liegt.





Comenius-Projekt 2010-2012


Im Jahr 2010 haben wir uns mit drei Partnerschulen aus Spanien, Italien und Griechenland nach langer Vorbereitungs- und Planungszeit um ein Comenius-Projekt beworben. Comenius ist das europäische Programm für schulische Bildung. Unsere Freude war sehr groß als wir im Sommer 2010 erfuhren, dass unser Projekt

European Travel Guide - European touristic itineraries about different cultures and identities

in allen Ländern bewilligt worden war und wir daher von der Europäischen Union die finanziellen Mittel erhielten, dieses Projekt durchzuführen und uns gegenseitig in allen Ländern besuchen zu können..

Während des Projektzeitraumes beschäftigten sich die teilnehmenden Schüler mit verschiedenen Themen aus vielen Bereichen ihrer Umwelt, z.B. Geschichte, Politik, Klima, Sprachführer, Maler und Erfinder,  Musik und Sportarten präsentiert werden.

Durch dieses breitgefächerte Angebot und die damit verbundenen Projektarbeiten konnten viele Lehrer und Schüler an dem Projekt teilnehmen und erfuhren somit einen intensiven Austausch mit den Lehrern und Schülern der Partnerländer.

Während des Projektes fand ein reger Austausch von SchülerInnen und LehrerInnen über die Arbeiten statt,  sogar eine eigene Homepage wurde angelegt, auf der alle  Ergebnisse veröffentlicht worden sind. Besucher sind immer herzlich willkommen:

http://www.touristwebguide.eu/

Neben der ganzen Arbeit waren aber die gemeinsamen Treffen in Sizilien, Andalusien, Griechenland und Essen ein absoluter Höhepunkt des Projektes. Gemeinsam wurde gearbeitet, gelacht, gesungen, getanzt und alle haben sehr viel über ihre europäischen Nachbarn und ihre verschiedenen Lebensweisen, die sich oft gar nicht so sehr von unseren eigenen unterscheiden, gelernt.

 Während des Projektes knüpften SchülerInnen der Partnerländer enge Kontakte untereinander, so dass sich einige SchülerInnen sogar nach Ende des Projektes in den Ferien noch gegenseitig besucht haben. Die Durchführung dieses Projektes war ein voller Erfolg, so dass wir uns entschlossen haben, uns mit einem neuen Antrag für eine weiteres Comenius-Projekt im Jahr 2013 zu bewerben. Es wäre schön, wenn auch das bewilligt würde und eine neue Generation von SchülerInnen einer internationale Zusammenarbeit und internationale Treffen erleben kann.

 

 





ETwinning-Projekte


Im April 2013 fand an unserer Schule eine kollegiumsinterne Fortbildung unter der Leitung von unserer Kollegin Frau Stephan-Rasche zum Thema "eTwinning" statt.  Das EU-Programm "eTwinning" vernetzt Schulen aus Europa über das Internet miteinander und ermöglicht die Suche nach einer Partnerschule und die gemeinsame Arbeit an einem gemeinsamen Unterrichtsprojekt in einem geschützten virtuellen Klassenraum. Bereits in der Vergangenheit wurden an unserer Schule erfolgreich eTwinning-Projekte durchgeführt, z.B. fand über ein Schuljahr eine Email-AG statt, in der unsere SchülerInnen sich über ihr Schulleben, ihre Familien und Freizeitaktivitäten  mit polnischen, französischen und spanischen SchülerInnen austauschten.  

Aus diesen eTwinning-Kontakten haben sich sowohl der Spanienaustausch als auch die gemeinsame Planung und Durchführung des Comenius-Projektes mit Partnerschulen aus Italien, Griechenland und Spanien entwickelt. 





Mehrtägige Kursfahrten nach Paris


Französisch ist die internationale Diplomaten- und Handelssprache und bietet in Westeuropa nach Englisch und neben Spanisch die meisten Möglichkeiten, zu den Nachbarländern Verbindungen aufzunehmen und zu nutzen.

Diese Verbindungen werden umso wichtiger, je weiter die Verknüpfung der europäischen Staaten politisch, wirtschaftlich und kulturell fortschreitet.

Durch die Öffnung Europas hat die Kenntnis mehrerer Sprachen eine zusätzliche Bedeutung gewonnen.

Über die beruflichen Vorteile hinaus bietet die Kenntnis der französischen Sprache bei Fe-rienaufenthalten im Ausland, bei Brieffreundschaften oder persönlichen Kontakten mit fran-zösischsprachigen Partnern die Chance, sich über den Alltag im jeweils anderen Land und die andere Kultur auszutauschen.

Im Unterricht lernen die Schülerinnen und Schüler, in alltäglichen Situationen fremdsprach-lich angemessen zu reagieren: im Umgang mit Brief- oder Gesprächspartnern, als Tourist in Frankreich oder in einem anderen französischsprachigen Land.

Als zusätzliches „Bonbon“ wird mit interessierten Schülern der Jahrgangsstufen 9 und 10 eine mehrtägige Kursfahrt nach Paris unternommen. Die Schüler lernen die französische Hauptstadt kennen, besichtigen die Sehenswürdigkeiten, die sie bereits von Fotos aus dem Schulbuch kennen. Des Weiteren haben sie während der Zeit zahlreiche Möglichkeiten, ihre Französischkenntnisse anzuwenden (Bestellung im Restaurant, nach dem Weg fragen, mit der Métro fahren, usw.) und zu festigen. Die Motivation der Schüler sich im Unterricht zu beteiligen, steigt nach der Teilnahme an dieser Fahrt erheblich.





Eintägige Kursfahrten nach Brüssel


Im Rahmen der Kurse der Jahrgangsstufen 8 und 9 wird jedes Jahr – meistens gegen Ende des 2. Halbjahres – eine Tagesfahrt nach Brüssel mit interessierten Schülern durchgeführt. Den Schülern soll möglichst früh die Gelegenheit gegeben werden, die französische Sprache zu sprechen. Durch eine frühe Abreise wird versucht, den Schülern soviel Zeit wie möglich vor Ort zu ermöglichen. Nach einer Stadtführung erkunden die Schüler in Gruppen mit einer Ralley die Stadt, bei der sie vielfältige Aufgaben zu lösen haben (z.B. etwas Typisches einzukaufen). Dadurch kommen sie ins Gespräch und können ihre Französischkenntnisse vor Ort anwenden. Die Schüler erlangen durch diese Erfahrung mehr Selbstsicherheit und Selbstvertrauen.